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14.03.2019
Stiftung Humboldt Forum zu Schadensersatz verurteilt

Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss ist wegen einem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in ihrem Auftrag durchgeführten Vergabeverfahren zu einer Schadensersatzzahlung an den zu Unrecht übergangenen Bieter verurteilt worden.

Das BBR hatte als Vergabestelle das betroffene Vergabeverfahren über Putz- und Stuckarbeiten beim Stadtschloss Berlin zu Unrecht aufgehoben, obgleich der von Leinemann Partner vertretenen Klägerin der Auftrag zu erteilen gewesen wäre. Dies hat das Landgericht Berlin mit Urteil vom 15.1.2019 (26 O 231/17) entschieden. Die Klägerin ist daher so zu stellen, als hätte sie den Auftrag erhalten, weshalb ihr als Schadensersatz die Kalkulationsansätze für Wagnis und Gewinn sowie auch für die allgemeinen Geschäftskosten zu erstatten sind, was einen 6-stelligen Zahlbetrag ausmacht. Ob gegen dieses Urteil Berufung eingelegt werden wird, bleibt mit Spannung abzuwarten


Simon Gesing, M.A.
Dr. Thomas Kirch


Rund 90 Anwälte arbeiten an den verschiedenen Standorten von Leinemann Partner in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Die Sozietät hat einen weithin sichtbaren Schwerpunkt bei Infrastruktur- Großprojekten, wie dem Neu- und Ausbau zahlreicher Autobahnen, Bahnstrecken und Wasserstraßen ebenso wie Kraftwerks- und Anlagenbau, Flughäfen, Shopping-Center und Stadtentwicklungsprojekte. Bekannteste Projekte sind u.a. die Hamburger Elbphilharmonie, der Prozess um die die ÖPP-Autobahn A1, die U-Bahn Bauten in Berlin und Düsseldorf, der JadeWeserPort und der Neubau der Rheinbrücke der A 1 in bei Leverkusen.

 Pressekontakt

Dr. David Goertz
Manager PR/Marketing
Tel. 030 – 20 64 19 -0
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