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01.06.2026 Grundsteinlegung für den Um- und Erweiterungsbau der JVA Volkstedt
Am 8. Mai 2026 erfolgte die Grundsteinlegung für den Um- und Erweiterungsbau der Justizvollzugsanstalt (JVA) Volkstedt in der Lutherstadt Eisleben. Mit dem Bauprojekt setzt das Land Sachsen-Anhalt eines der größten öffentlichen Hochbauvorhaben der vergangenen Jahre um. Das aktuelle Baukostenvolumen beträgt rund 240 Millionen Euro.
Im Rahmen des ersten Bauabschnitts entstehen zwei neue Hafthäuser, ein zentrales Pforten- und Schleusengebäude, neue Freistundenhöfe sowie weitere Infrastruktureinrichtungen. In einem zweiten Bauabschnitt sollen die Bestandsgebäude der JVA saniert und umgestaltet werden. Nach Fertigstellung wird die Kapazität der JVA von derzeit 191 auf künftig rund 285 Haftplätze erweitert.
An der Grundsteinlegung nahmen unter anderem Franziska Weidinger, Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Richter, Minister der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Thomas Poege, Geschäftsführer der Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS), teil.
Leinemann Partner begleiten das Projekt seit Beginn der Vergabeverfahren rechtlich. Ein Team um Dr. Ralf Averhaus, Dr. Eva-Dorothee Leinemann und Marco Hohensee beriet die IPS bei der Vergabe der Projektsteuerungs- und Totalübernehmerleistungen und unterstützt das Vorhaben weiterhin baubegleitend. Dr. Ralf Averhaus nahm stellvertretend für das Team an der Grundsteinlegung teil.
Marco Krüger, Prokurist der IPS, erklärt: „Die Zusammenarbeit mit Leinemann Partner ist für dieses komplexe Großprojekt von großer Bedeutung. Die vergabe- und baurechtliche Expertise sowie die stets lösungsorientierte und verlässliche Begleitung durch das Team um Dr. Ralf Averhaus tragen maßgeblich dazu bei, dass das Projekt planmäßig umgesetzt werden kann.“
Die Erweiterung der JVA Volkstedt dient der Modernisierung des Justizvollzugs in Sachsen-Anhalt und schafft zugleich die baulichen Voraussetzungen für zeitgemäße Haftbedingungen sowie die Umsetzung des gesetzlichen Resozialisierungsauftrags. Die Energieversorgung der neuen Gebäude soll künftig unter anderem über Geothermie, Luft-Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen erfolgen.
Die Inbetriebnahme der Neubauten ist für das Jahr 2028 vorgesehen.
Leinemann Partner gehört zu den führenden Kanzleien für Baurecht, Immobilienrecht und Vergaberecht in Deutschland. Seit der Gründung am 1.1.2000 hat sich die Kanzlei zu einem der Marktführer in diesem Bereich entwickelt und ist deutschlandweit beratend tätig. Die Sozietät hat einen weithin sichtbaren Schwerpunkt bei Infrastruktur-Großprojekten, wie dem Neu- und Ausbau zahlreicher Autobahnen, Bahnstrecken und Wasserstraßen ebenso wie Industrie-, Kraftwerks- und Anlagenbau, Flughäfen, Shopping-Center und von Stadtentwicklungsprojekten. Bekannteste Mandate sind u. a. der Bau des Fehmarnbelt-Tunnels und mehrerer LNG-Terminals, die Batteriefabrik von Volkswagen in Salzgitter, der Neubau der Rheinbrücke der A 1 bei Leverkusen, der Prozess um die ÖPP-Autobahnstrecke der A 1 Hamburg-Bremen und die Anbindung der Offshore-Stromerzeugung auf See über neue Hochspannungstrassen.
Kontakt
Caroline Scheller
Managerin Marketing, PR & Business Development
Tel. 030 – 20 64 19 -0
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