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Die Mischung macht’s

Zargen, MSR, Stützwände, Pfeilerfundamente und Schalung. Dies alles sind Begriffe, die mir bis vor einigen Monaten vollkommen fremd waren. Seit März dieses Jahres sind sie jedoch mein tägliches Brot. Vergleiche ich meinen Kenntnisstand in Sachen Baurecht von vor vier Monaten mit meinem jetzigen, verblüfft mich dies selbst. Durch die hohe Spezialisierung von Leinemann Partner wird man nämlich nicht nur zu einer guten Rechtsanwältin, sondern zugleich zu einer Expertin im Bauwesen ausgebildet. Der Berufseinstieg eröffnete mir damit zugleich den technischen Blick in die Welt der Ingenieure.

Gerade dieser Aspekt faszinierte mich sofort. Die Mischung aus Jura und Bauwesen machte für mich meinen Berufseinstieg bei Leinemann Partner so abwechslungsreich und spannend. Den raschen Erfahrungsgewinn habe ich insbesondere dem Umstand zu verdanken, dass ich von Anfang an selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten konnte, anstatt, wie es in vielen internationalen Großkanzleien üblich ist, im Hintergrund juristische Hilfsarbeiten auszuführen. So führte ich zum Beispiel bereits nach vier Tagen mein erstes Telefonat mit einem Mandanten, wurde nach zwei Monaten erstmals von Mandanten als Ansprechpartnerin angeschrieben und nahm nach vier Monaten meinen ersten Gerichtstermin alleine wahr.

Das hat mich voll gefordert, aber auch eine schöne Bestätigung meiner Arbeit bedeutet. Täglich nehme ich sowohl in juristischer als auch in persönlicher und technischer Hinsicht neue Eindrücke und neues Fachwissen auf.. Natürlich profitiere ich zugleich von den Erfahrungen meiner Kollegen. Denn trotz des eigenständigen Arbeitens hat jeder Kollege stets ein offenes Ohr und bietet gerne Tipps und Hilfestellungen an. Nach nicht einmal einem Jahr bin ich mittlerweile mit Leidenschaft beim Baurecht angekommen.

Laura Gloria Luidl, Associate am Standort München

Als Referendar am Berliner Standort

Meine Wahlstation im Berliner Büro von Leinemann und Partner erstreckte sich von Februar 2019 bis Ende April 2019. Die Wahlstation ist im Rahmen des Referendariats die letzte Station zwischen den schriftlichen Prüfungen und der mündlichen Abschlussprüfung.

Mir persönlich war es wichtig im letzten Ausbildungsabschnitt des Referendariats noch einmal die Arbeitsabläufe in einer großen und überregional tätigen Kanzlei kennen zu lernen.

Der Arbeitsalltag gestaltete sich über die Wochen hinweg als sehr abwechslungsreich. Als Referendar bereitete ich Schriftsätze wie zum Beispiel Klageentwürfe vor, die dann vom Ausbilder überarbeitet an das Gericht gesendet wurden. Auch Rechercheaufgaben und die Erstellung kleinerer Aktenvermerke gehörten zum Alltag. Als Referendar trägt man wesentlich zur Entlastung der Anwälte bei indem man Aufgaben übernimmt, die häufig zeitaufwendig sind. Abgerundet wurde der Arbeitsalltag durch die Wahrnehmung von Gerichtsterminen und der Teilnahme an Gesprächen mit Mandanten, die häufig in Form von Telefonkonferenzen stattfanden.

Parallel dazu hatte ich immer wieder die Möglichkeit auch an den wissenschaftlichen Projekten der einzelnen Anwälte bei Leinemann und Partner mitzuarbeiten. Hierzu zählten unter anderem die Erstellung von Artikeln für die Fachblätter VergabeNews und VergabeNavigator. Auch das korrigieren und redigieren größerer Publikationen wie dem Leinemann VOB Kommentar gehörten mit zum Aufgabenspektrum.

Besonders hervorzuheben ist der kollegiale Zusammenhalt unter den Kollegen bei Leinemann und Partner. Als neuer Referendar wurde ich selbstverständlich zum alltäglichen gemeinsamen Mittagessen mitgenommen. Vom Partner bis hin zum Praktikanten sitzen alle Mitarbeiter gemeinsam an einem Tisch und tauschen sich über juristisches aber auch privates aus, was aus meiner Sicht wesentlich zur positiven Arbeitsatmosphäre innerhalb der Kanzlei beiträgt. Ferner wurde durchgehend Rücksicht darauf genommen, dass ich meinen Verpflichtungen als Referendar nachkommen konnte und genügend Zeit hatte mich auf die bevorstehende mündliche Prüfung vorzubereiten.

Daniel Tammen, Referendar am Standort Berlin

Von Berlin nach Hamburg

Großkanzleien verlangen viel von ihren Anwälten: Exzellente juristischen Fähigkeiten, eine schnellen Auffassungsgabe, Verständnis für die relevanten Zusammenhänge und gern auch Flexibilität und internationale Erfahrung.

Im Gegenzug wird, zumindest in der Stellenbeschreibung, mit einer gesunden Work-Life-Balance und der Möglichkeit einer individuellen Karriere- und Lebensplanung geworben. Das hört sich gut an, aber was passiert, wenn sich die Lebensumstände ändern und es den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin in eine andere Stadt zieht? Die wenigsten Arbeitgeber zeigen sich von solch einer Idee begeistert, ist doch die ungeplante Umsetzung eines Mitarbeiters mit Kosten, Mühen und Aufwand verbunden – anders jedoch bei Leinemann Partner.

Die Sozietät ermöglichte mir meinen Berufseinstieg in das Bau- und Vergaberecht im Berliner Stammsitz im Dezernat von Prof. Dr. Marc Oliver Hilgers. Ich wurde in die selbständige Bearbeitung von Mandaten, z.B. in Infrastrukturgroßprojekte eingebunden und konnte schnell umfangreiche Erfahrungen im „wahren“ Anwaltsleben sammeln. Erleichtert hat mir den Berufseinstieg die Kanzleiphilosophie, durch welche es mir möglich war, auf das umfangreiche Wissen erfahrener Kolleginnen und Kollegen –zurückzugreifen.Ein herausfordernder Job ist jedoch nicht alles im Leben und so kam es, dass es mich nach einiger Zeit aus persönlichen Gründen in meine alte Heimatstadt Hamburg zog. Auch hier unterhält Leinemann einen Standort.

Nach kurzer Beratung wurde mir ein Angebot zum Verbleib in der Kanzlei in der Hansestadt gemacht. Mögen die Standorte von ihrer Größe nicht zu vergleichen sein – in Sachen Erfahrung und Hilfsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen, in den Herausforderungen und der Attraktivität ihrer Mandate stehen sie sich in nichts nach. Waren es in Berlin z.B. Infrastrukturgroßprojekte, so sind es hier in Hamburg z.B. spannende Projekte in der Hafen City. Letztlich ein einfacher Wechsel und eine Situation von der beiden Seiten profitieren.

Andreas Rosenauer, Associate am Standort Hamburg