Das olympische Dorf wurde für die XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet.

Olympische Spiele mal anders

Das olympische Dorf Berlin

Das olympische Dorf wurde für die XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet.

Seit 2017 berät Michael Göger vom Leinemann-Standort in Berlin mit Unterstützung der Rechtsanwältinnen Frau Shushanik Roecker und Frau Lamia Özal verschiedene Tochterunternehmen der Deutschen Kreditbank Berlin im Rahmen der Entwicklung des olympischen Dorfes von 1936 bei Berlin.

Das olympische Dorf liegt in Elstal, einem Ortsteil der Gemeinde Wustermark, circa zehn Kilometer westlich von Berlin. Es ist ein Denkmal von besonderer Bedeutung sowohl für die deutsche als auch die olympische Geschichte. Es wurde für die XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet und diente seinerzeit als Wohnort für die männlichen Olympiateilnehmer. Architekt des olympischen Dorfes war Werner March, derselbe Architekt, nach dessen Plänen auch das Olympiastadion in Berlin errichtet wurde.

Als Unterkunft für die olympischen Athleten wurde das olympische Dorf jedoch nur kurz genutzt. Bereits kurz nach Ende der Olympischen Spiele wurde das gesamte Areal für militärische Zwecke verwendet. Zunächst als Kaserne eines Infanterielehrregiments der deutschen Wehrmacht und später als Lazarett. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten es die sowjetischen Streitkräfte. In dieser Zeit erfuhren die historischen Gebäude starke Eingriffe in ihre Bausubstanz, und das gesamte Gelände wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Wende lagen das Gelände und die Gebäude brach. Der damit einhergehende Verfall beeinträchtigte den Zustand des olympischen Dorfes weiter.

Seit der Wende hat sich das Umfeld des olympischen Dorfes dank einer Vielzahl von städtebaulichen Konzepten und Planungen für die Ortslandschaft entwickelt – Wohnraum wurde geschaffen. Und auch für das olympische Dorf wurde ein neues städtebauliches Nutzungskonzept mit der Schaffung von Wohnraum für mehrere Tausend Menschen gefunden. Dessen Umsetzung ist derzeit sicherlich eines der prestigeträchtigsten Wohnbauvorhaben in Deutschland. Inzwischen ist ein erster Bebauungsplan in Kraft getreten, die Baumaßnahmen sind in vollem Gange, und ein zweiter Bebauungsplan ist in Vorbereitung.

Bei Leinemann & Partner freuen wir uns, ein solch spannendes Vorhaben rechtlich unterstützen zu können. Wir beraten dabei in allen Fragen der Entwicklung des Geländes, so unter anderem der Planung und Herstellung zahlreicher Infrastrukturmaßnahmen, wie Straßen, Grünflächen und Versorgungsanlagen, sowie bei der Baurechtsschaffung im Bebauungsplanverfahren. Ferner beraten wir bei der Gestaltung von Bau-, Architekten- und Planerverträgen sowie beim Abschluss von Erschließungsverträgen mit der Gemeinde, dem Wasser- und Abwasserverband oder sonstigen Versorgern. Der rechtliche Themenbereich deckt weite Teile des privaten Bau- und Architektenrechts ab sowie zahlreiche Fragen des öffentlichen Rechts – so u. a. des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts – bis hin zu Belangen des Natur-, Tier- und Denkmalschutzes. Ferner beraten wir beim Verkauf von Teilflächen an Bauträger und Investoren und den damit verbundenen Due-Diligence-Prozessen und Kaufvertragsverhandlungen bis hin zur notariellen Beurkundung.